Autor: Gustav the Basset

After Feiertags Leckerlis mit Dingen, die im Kühlschrank übrig sind

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Also, Weihnachten hätten wir. Wer hat auch so lecker gespeist, wie ich? Vermutlich die meisten. Ich hoffe es zumindest. Was mich ja immer wieder überrascht, ist die Leichtigkeit mit der unsere Hundemamas so ein Festmahl zaubern. Dabei ist es völlig egal, wie groß oder klein das Essen ist, es kommt immer wie aus dem Nichts. Gestern hat meine Mama zum Beispiel völlig aus unerwartet After Feiertags Leckerlis gebacken und zwar mit Dingen, die im Kühlschrank übrig sind. Die richtige Übersetzung wäre daher wohl Resteverwertung.

Wie man das nennt, ist mir aber völlig egal, denn ich bin ja eh kein Freund davon, Lebensmittel wegzuschmeißen. Das geht wahrscheinlich den meisten Fellnasen so. Was hat meine Hundemama also aus dem, was wohl noch übrig war daher gezaubert? Ich sag es Dir, die leckersten Hunde-Schmeckis überhaupt. Schau mal in Deinen Kühlschrank. Du hast das meiste bestimmt auch parat.

After Feiertags Leckerli Zutaten:

  • Ein halber Apfel (der war noch vom Rotkohl verfeinern übriggeblieben)
  • Eine halbe Banane (die war noch vom morgendlichen Porridge übriggeblieben)
  • Zwei Esslöffel Kokosflocken (das waren genau die Reste in der Packung des Plätzchenbackens)
  • Eine Handvoll Haferflocken
  • Ein Bio-Ei
  • Zwei Esslöffel Kokosmehl
  • Ganz viel Liebe

So bereitest Du die Zauberei zu:

  • Los geht’s mit dem Apfel. Den hat sie ungeschält in kleine Stückchen geschnitten und mit bisschen Wasser für 15 Minuten aufkochen lassen. Die weichen Stückchen hat sie dann in unseren Mixer zusammen mit der Banane püriert.
  • Danach ging es ab in die Rührschüssel mit dem Brei. Gott sei Dank hat Mama die Schale nicht so gründlich beim Umfüllen ausgekratzt, so dass ich da schon mal ausschlecken konnte, Geschmackskontrolle nenn ich das.
  • In die Rührschüssel die übrigen Zutaten geben und alles ordentlich verrühren.
  • Da wir unsere Backmatte nicht zur Hand hatten, hat sie den Teig einfach zu kleinen Kügelchen gerollt und auf ein Backblech verteilt. Vergesst das Backpapier vorher nicht, sonst kleben die Kügelchen an.
  • Das Blech kommt in den vorgeheizten Ofen und kann bei muckeligen 170 Grad circa 15 Minuten backen. Die Kügelchen sollten nicht steinhart sein, sondern eher so, dass sie nicht so leicht auseinanderfallen. Nun schön abkühlen lassen und anschließend an uns Fellnasen verköstigen. Ich bin mir sicher, die finden die „Reste“ mindestens genauso lecker wie ich.

Lasst es Euch schmecken!

PS: Denkt, wie immer daran, dass ihr Eure Fellnasen am besten kennt. Wer unsicher wegen Unverträglichkeiten ist, fragt am besten vorher beim Arzt seines Vertrauens nach.